Endoprothetischer Ersatz der großen Gelenke

Spezielle Schwerpunkte der Abteilung sind neben der gesamten Traumaversorgung die operative Behandlung degenerativer Gelenkerkrankungen mit endoprothetischem Gelenkersatz der großen Gelenke von Schulter, Hüfte und Knie.

Bei Erkrankungen der Gelenke wird zunächst immer geprüft, ob ein gelenkerhaltender Eingriff möglich ist. Ist das Gelenk jedoch zu sehr zerstört, ist eine solche Behandlung nicht mehr sinnvoll. In diesem Fall kommt die Endoprothetik zum Einsatz. Bei einem endoprothetischen Gelenkersatz werden die zerstörten Gelenkanteile entfernt und durch künstliche Gelenkteile ersetzt.

Das Klinikum Landkreis Erding nimmt darüber hinaus teil am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD). Das Register ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ärzten, Kliniken, Krankenkassen und Industrie. Damit soll es möglich sein, langfristig die Qualität der eingebauten künstlichen Gelenkteile zu beurteilen, das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern und die Zahl der Wechseloperationen zu verringern. Dies gelingt durch die Schaffung einer verlässlichen Datengrundlage, die das EPRD erhebt.