Am 24. Und 25. Februar präsentiert die GESUNDHEITSMESSE in der Stadthalle Erding das vielfältige Angebot, das der Landkreis in Sachen Medizin, Wohlbefinden und Fitness zu bieten hat.

Klinikdirektor Dr. Dirk Last konnte im Krankenhausausschuss von einer positiven Entwicklung der stationären Leistungen des Klinikums Landkreis Erding von Januar bis Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr berichten.

 

Nach sechswöchiger Umbauzeit verfügt die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Landkreis Erding nun über eines der modernsten Röntgensysteme am Markt. „In der Notfallmedizin spielt die Röntgenuntersuchung eine entscheidende Rolle bei der schnellen und präzisen Diagnose von Verletzungen, Frakturen, Entzündungen und Erkrankungen“, hebt der Leitende Arzt Dr. Dirk Lieber den Stellenwert der Neuanschaffung hervor, „Durch den Einsatz von Röntgenuntersuchungen lassen sich so oftmals unnötige invasive Verfahren vermeiden, wodurch die Patienten wesentlich weniger Stress und Risiken ausgesetzt sind.“

Die Sanierungsarbeiten in der geriatrischen Abteilung der Klinik Dorfen sind abgeschlossen. Die 20 geriatrischen Plätze teilen sich in 8 Doppelbettzimmer mit barrierefreier Nasszelle, ein Doppelbettzimmer mit behindertengerechter Nasszelle und zwei Einzelbettzimmer mit behindertengerechter Nasszelle sowie einen Therapieraum auf.

Die alternde Gesellschaft bedingt einen immer höheren Pflegebedarf. Neben den alterstypischen körperlichen Gebrechen werden immer mehr Menschen auch unter Demenz leiden. In der Altersgruppe der über 90-Jährigen weist heute mehr als jeder Dritte demenzielle Symptome auf. Aktuell leben in Bayern 270.000 Menschen mit der Diagnose Demenz, 2030 werden es bereits 300.000 sein, 2040 dann 380.000.

Seit November 2023 bietet das Klinikum Landkreis Erding seinen Patienten der Urologie mit dem „HIFU“-Verfahren ein schonendes, minimalinvasives Behandlungsverfahren bei Prostatakrebs an. „Trotz der bekanntlich angespannten Finanzlage, sparen wir an einem gewiss nicht: An Investitionen in medizinische Spitzentechnik zum Wohle der Patientinnen und Patienten“, kommentiert Landrat Martin Bayerstorfer den erstmaligen Einsatz des Operationsinstruments am Klinikum.

Nach der dauerhaften Etablierung der ambulanten psychoonkologischen Betreuung Mitte des Jahres erweitert das Klinikum Landkreis Erding das Angebot für Krebspatienten durch eine Kooperation mit der Bayerischen Krebsgesellschaft (BKG). Der gemeinnützige Verein bezieht zum 1. Januar 2024 ein Büro im Personalwohnheim direkt neben dem Klinikum. Landrat Martin Bayerstorfer und Klinikdirektor Dr. Dirk Last schlossen einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit Präsidium und Geschäftsführung der BKG.

Obwohl gerade mal den ersten Tag auf der Welt, kann Kilian Angermeier bereits eine jahrhundertealte Geschichte vorweisen.

Der Medizinische Dienst Bayern hat dem Klinikum Landkreis Erding gutachterlich attestiert, die Anforderungen der Notfallstufe 2 vollumfänglich zu erfüllen. Die Notfallstufe 2, auch: „erweiterte Notfallversorgung“, ist wichtige Voraussetzung, um gemäß den derzeitigen Plänen zur Krankenhausreform als Level II-Krankenhaus der Regel- und Schwerpunktversorgung eingestuft zu werden.

Hohe Auszeichnung für den Ärztlichen Direktor des Klinikums Landkreis Erding Privat-Dozent Dr. med Lorenz Bott-Flügel: Die Deutsche Herzstiftung übergab ihm heute die Ernennungsurkunde für die Berufung in ihren Wissenschaftlichen Beirat.