Aktuelle Nachrichten

Datum: 01. Juli 2020
Uhrzeit: 17:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Bildungszentrum für Gesundheitsberufe, Bajuwarenstraße 9, Erding
Referenten: Ärztliche und pflegerische Vertreter der Geburtshilfe sowie der Hebammen des Klinikums

Wichtig! Online-Anmeldung erforderlich!

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit hat im Verlauf der Corona-Pandemie Computer-Tomographen (CT) angeschafft, um sie bayerischen Krankenhäusern im Verlauf der Krise umsonst zur Verfügung zu stellen, damit diese die Patientenströme von an Covid-19 Erkrankten und Nicht-Erkrankten besser voneinander trennen können. Auch das Klinikum Landkreis Erding hat eines der Geräte bekommen: vor einigen Wochen kam das Angebot aus dem Gesundheitsministerium, vergangene Woche wurde das High-Tech-Gerät angeliefert.

Um das Klinikum Landkreis Erding mittel- und langfristig zukunftsgerecht auszurichten, planen die Verantwortlichen, den Schritt vom Regelversorger zum Schwerpunktversorger zu gehen. „Hierfür kommt nun der erste Meilenstein“, so Landrat Martin Bayerstorfer. „Kommende Woche haben wir einen Termin im Gesundheitsministerium zur Vorstellung des Antrags auf Höherstufung in die Versorgungsstufe Schwerpunktversorgung.“

Seit dem heutigen Nachmittag ist für Anfragen von BürgerInnen in Bezug auf das Coronavirus ein Bürgertelefon besetzt. Dieses ist ab sofort unter der Telefonnummer 08122 58-1770 täglich von 08:00 - 17:00 Uhr erreichbar (auch am Wochenende).

Nach wie vor gilt jedoch: Wer den Verdacht hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, kontaktiert die Hotline des Bereitschaftsdienstes der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 oder aber den Hausarzt (unbedingt zunächst telefonisch).

Erst im Februar startete das Projekt ‚Psychoonkologische Ambulanz am Klinikum Erding‘ in den Räumen des Medizinischen Versorgungszentrums am Klinikum Erding. Nun erhält das Erdgeschoss des Personalwohngebäudes in der Bajuwarenstraße 3 ein weiteres medizinisches Angebot: am 01.04.2020 öffnet die Onkologie Erding dort ihre Türen. Die Gemeinschaftspraxis von Dr. med. Richard Konrad und Dr. med. Stefanie Jilg zieht in die direkte Nähe des Klinikums Erding.

Im Februar startet das Projekt ‚Psychoonkologische Ambulanz am Klinikum Erding‘ in den Räumen des Medizinischen Versorgungszentrums am Klinikum Erding. Das dreijährige Projekt wurde durch das PalliativTeam Erding initiiert und finanziell unterstützt, um eine seit langem bestehende Versorgungslücke für krebskranke Menschen und ihre Familien im Landkreis Erding zu schließen.

Wer zu Hause kranke oder gebrechliche Angehörige pflegt, sieht sich tagtäglich mit kleineren oder größeren Problemen konfrontiert. So mancher Handgriff würde vielen Menschen deutlich leichter fallen, wenn sie diesen unter Anleitung professionell Pflegender einüben könnten und gleichzeitig kompetente Ansprechpartner für ihre Fragen und Anliegen hätten. Die Abteilung Fort- und Weiterbildung am Bildungszentrum für Gesundheitsberufe bietet bereits seit vielen Jahren, in Kooperation u. a. mit der AOK Erding, Kurse für „Pflegende Angehörige“ an, die diese Hilfestellungen bieten.

Zu einer Wochenendsitzung traf sich der Krankenhausausschuss gemeinsam mit den Chefärzten und weiteren Führungskräften des Klinikums zu einer Strategiesitzung. Über zwei Tage hinweg diskutierten die Kreisräte mit den Chefärzten und der Pflegedirektion die strategische Entwicklung des Klinikums Landkreis Erding.

Jede Station bzw. Abteilung in einem Krankenhaus benötigt eine/n kompetente/n Gesundheits- und Krankenpfleger/In, welche die Verantwortung für die Organisation der Pflege und die Koordinierung der Mitarbeiter übernimmt. Damit sich die entsprechenden Pflegekräfte die benötigten Kompetenzen aneignen können, hat das Bildungszentrum für Gesundheitsberufe im letzten Jahr mit der Weiterbildung „Leitung einer Station / einer Abteilung“ in sein Programm aufgenommen. Insgesamt sieben Teilnehmer, u.a. aus den Verbundkrankenhäusern in Freising und Mühldorf a. Inn sowie aus dem Klinikum Landkreis Erding, haben den Kurs nun erfolgreich abgeschlossen.

Das Bildungszentrum für Gesundheitsberufe bekommt – als erste Krankenpflegeschule in ganz Deutschland – vom Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. eine Frühchenpuppe. Die Puppe ist eindrucksvoll nachgebildet und entspricht dem Stadium eines frühgeborenen Kindes aus der 28. Schwangerschaftswoche. Die Puppen, die der Verband vergibt, werden in Handarbeit gefertigt und kosten insgesamt 500 Euro – bis eine Puppe fertig ist, vergehen bis zu 120 Arbeitsstunden. Jedes der Puppenkinder ist ein liebevoll gestaltetes Unikat, auch jene für das Bildungszentrum ist exklusiv angefertigt.