Qualität erneut bestätigt: das Regionale Traumazentrum im Klinikum Landkreis Erding hat die Rezertifizierung erfolgreich bestanden

Einer der obersten Grundsätze im Klinikum Landkreis Erding ist die Zufriedenheit der Patienten, Partner und Mitarbeiter. Diese Zufriedenheit kann nur durch eine hohe Qualität des Leistungsangebots gewährleistet werden. Diese Qualität lässt das Klinikum Landkreis Erding regelmäßig von externen Gutachtern überprüfen, bekommt dabei Verbesserungsvorschläge – und Zertifikate für die geprüften Bereiche, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Bereits seit über einem Jahrzehnt verfolgt das Erdinger Krankenhaus intensiv und konsequent diese Zertifizierung, sowohl für das Gesamthaus als auch für einzelne Abteilungen und Zentren. Eines dieser Zertifikate ist nun erneut bestätigt worden: das des Traumazentrums, das von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie alle drei Jahre geprüft wird.

„Das zeigt, wie hervorragend die Versorgung im Klinikum Landkreis Erding ist“, so Landrat Martin Bayerstorfer. „Es sind regelmäßig externe Gutachter in unserem Krankenhaus, um verschiedene Abteilungen zu prüfen – das Klinikum besteht diese Prüfungen jedes Mal. Für die Bevölkerung im Landkreis bedeutet das, dass sie sich auf ihr Klinikum verlassen können.“

Während die Gutachter im Haus waren, konnten diese vor allem eine intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen erkennen, unter anderem mit dem Ziel, im Schockraummanagement eine hohe Ergebnisqualität zu erzielen. Auch wurde und wird das Qualitätsmanagement fortlaufend weiterentwickelt, immer mit dem Ziel, dass die Abläufe der Versorgung von Schwerverletzten stetig weiter optimiert werden. Besonders gelobt haben die Gutachter auch die deutliche Weiterentwicklung im Bereich der Notaufnahme, seit diese über einen eigenständigen ärztlichen Leiter verfügt.

Die Erstzertifizierung des Traumazentrums, das ein Teil des Traumanetzwerks München-Oberbayern Nord ist, erfolgte im Jahr 2012. In dem Traumanetzwerk haben sich 20 Kliniken zusammengeschlossen, um die schnelle Versorgung von Schwerverletzten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr sicherzustellen. Alle Kliniken, die am Traumanetzwerk München-Oberbayern Nord beteiligt sind, werden nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert. Dazu gehört, dass sämtliche beteiligten Ärzte und Pflegepersonal geschult werden, um eine durchgängig hohe Qualität der Behandlung zu gewährleisten. Die überregionalen Zentren des Netzwerks garantieren eine Patientenübernahme zu jeder Tages- und Nachtzeit. Darüber hinaus überprüft ein unabhängiges Institut alle Kliniken, ob sie die personellen und gerätetechnischen Voraussetzungen erfüllen. Die Zusammenarbeit der beteiligten Kliniken beinhaltet zudem regelmäßige Treffen der teilnehmenden Kliniken, bei denen etwa die Verlegungspolitik so abgestimmt wird, dass Patienten die für ihre Situation optimale Versorgung erhalten. Zusätzlich werden bei internen Qualitätssicherungstreffen Maßnahmen zur Fehlervermeidung und kontinuierlichen Verbesserung festgelegt. Untersuchungen aus verschiedenen Branchen haben gezeigt, dass die Qualität derartig komplexer Abläufe wie der schnellen und adäquaten unfallchirurgischen Versorgung von der Organisationsstruktur abhängt. Je höher der Organisationsgrad und je besser die Vorbereitung der einzelnen Schritte, desto schneller erhält der Patient die optimale Versorgung. Um sicherzustellen, dass Schwerstverletzte unabhängig von Ort und Zeit eines Unfalls nach den gleichen hohen Qualitätsstandards behandelt werden, hat die DGU die Bildung von regionalen Traumanetzwerken initiiert. Das Traumanetzwerk München-Oberbayern Nord ist eines von sieben solchen Netzwerken in Bayern.

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