Weiteres Aufgabenfeld für die Klinik Dorfen

Rund ein Jahr nach Umzug der interdisziplinären Schmerztherapie an den Standort Dorfen des Klinikums Landkreis Erding ziehen Landrat und Klinikleitung ein äußerst positives Fazit: „Das Angebot wird sehr gut angenommen und die Kapazitäten könnten noch deutlich ausgeweitet werden", so Landrat Martin Bayerstorfer. Deshalb werde gerade mit Hochdruck nach zusätzlichem Personal gesucht, damit in Dorfen zukünftig noch mehr Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen geholfen werden kann.

Darüber hinaus werden aktuell Vorbereitungen getroffen, um den Standort Dorfen zukünftig im Notfall als Quarantäneeinrichtung für den Flughafen München auszurüsten. Dies geschieht im Auftrag des Freistaates Bayern in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium. Hierzu sollen im Fall von Ereignissen, die eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite darstellen können, die Kapazitäten für die Untersuchung und nötigenfalls die Quarantäne von Reisenden geschaffen und unterhalten werden.

„Die Übernahme dieser wichtigen Aufgabe ist ein klares Bekenntnis zur Sicherung des Klinikstandorts Dorfen. Wir tragen so der Forderung von Bürgermeister Heinz Grundner mit dem Dorfener Stadtrat und natürlich dem fraktionsübergreifenden Bekenntnis des Erdinger Kreistages zur Klinik Dorfen Rechnung", stellt der Landrat weiter fest.

„Es geht hier ausdrücklich nur um klar definierte Ausnahmesituationen, die hoffentlich niemals eintreten", so Krankenhausdirektorin Sabine Wahl. Für die Klinik Dorfen ergäben sich dennoch Vorteile wie eine jährliche Vorhaltepauschale, regelmäßige Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und selbstverständlich die volle Kostenübernahme bei erforderlichen Ein- und Umbauten.

 

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