DIE OP-ABTEILUNG

Das Klinikum Erding verfügt über eine OP-Abteilung mit sechs OP-Sälen, sowie Einleitungs- und Ausleitungsräumen, zwei Umbettanlagen und einem zentralen Aufwachraum. Der siebte OP-Saal ist dem Ambulanten OP-Zentrum angegliedert.

Insgesamt werden im Klinikum Erding über 7.000 Operationen pro Jahr durchgeführt, mit steigender Tendenz. Für ein Klinikum der erweiterten Grund- und Regelversorgung sind dies sehr hervorragende Zahlen.

Im OP-Trakt arbeiten die verschiedenen Berufsgruppen erfolgreich und motiviert berufsgruppenübergreifend zusammen. Wir begleiten unsere Patienten in der Ausnahmesituation OP mit viel Einfühlungsvermögen und Empathie und sind interdisziplinär für sie da. Auch bei Notfallversorgungen oder Notfallsituationen handeln wir professionell und souverän.

Im Zentral-OP des Klinikums sind vertreten die Fachabteilungen für Visceral- und Thoraxchirurgie, die Unfallchirurgie, die Gefäßchirurgie, die Plastische- und Wiederherstellungschirurgie sowie die Gynäkologie mit Geburtsheilkunde -welche durch Belegärzte im Bereich HNO, Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie ergänzt werden.

Das Arbeiten in diesem Bereich verlangt von einer Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegerin besondere Spezialkenntnisse. Wir sind daher sehr stolz unseren Mitarbeitern die zweijährige Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie sowie für die OP-Fachkrankenpflege anbieten zu können.

In den zwei Jahren der Fachweiterbildung werden das technische Handling, Anatomie, Materialkunde, Medikamentenlehre, Rechtsgrundlagen, OP-Abläufe und –Prozesse sowie viele weitere Themen detailliert gelernt.

Besonders interessiert sind wir an der Ausbildung neuer Mitarbeiter. So gibt es die Möglichkeit in Erding die Ausbildung zur OTA (Operationstechnischen Assistentin) oder zur ATA (Anästhesietechnische Assistentin) zu absolvieren. Hier arbeiten wir mit zwei Berufsfachschulen zusammen.

Für die OTA-Ausbildung bieten wir 2x jährlich für 2 Auszubildende und in der ATA-Ausbildung 2xjährlich für je 1 Auszubildende einen Ausbildungsplatz an. Die Anleitung der Auszubildenden erfolgt durch Fachpflegepersonal und freigestellte Praxisanleiter.

Um weiterhin möglichst wirtschaftlich und effizient zu arbeiten, gibt es das OP-Management. Dieses plant und koordiniert das Geschehen in der OP-Abteilung. Hier wird täglich der Spagat zwischen elektiven (frühzeitig geplante) Operationen, dringlichen Operationen (Operation innerhalb von wenigen Stunden) und vital bedrohlichen Operationen (lebensbedrohlicher Notfall) einerseits und dem Mitarbeiterstamm, Geräten, Ärzten und Fachdisziplinen andererseits gelebt.

WIR als OP-Abteilung geben daher täglich unser Bestes, geplante Operationen und Notfälle professionell, empathisch, interdisziplinär und zeitnah zu bewältigen.